Träume

Wenn ich morgens mit meiner Familie am Frühstückstisch sitze, hängen wir meist den Träumen der vergangenen Nacht noch ein bisschen nach. Ab und zu passiert es, dass einer von uns beginnt, von seinen nächtlichen Traumabenteuern zu erzählen.

Was wir dann zu hören bekommen, sind phantastische Geschichten über fliegende und fallende Personen, Herumirren in dunklen Fluren, verhauene Prüfungen oder chaotische Autofahrten. Oft schmunzeln wir, doch ab und an kommen wir auch ins Nachdenken.

In den Träumen des Menschen wird Unmögliches mit Leichtigkeit möglich. Wir erschrecken, staunen, schwärmen, küssen, lieben, lachen und schluchzen aus tiefstem Herzen. Ja, in der Nacht ist die Seele barfuß unterwegs.

Im Morgenlicht ziehen die Träume sich mit ihren flinken Beinen wieder zurück und was bleibt, ist meist nur eine leise Ahnung, ein Sehnen, eine Erinnerung.

„Träume sind Schäume“? 

Nicht in der Bibel. Tatsächlich gäbe  es ohne die Träume wichtiger Personen aus der Weihnachtsgeschichte keine Heilige Nacht. Josef hätte Maria verlassen, als er von der Schwangerschaft erfuhr. Jesus hätte einen anderen Namen bekommen. Die drei Weisen hätten auf dem Rückweg Herodes den Aufenthaltsort des Kindes verraten. Und Maria, Josef und das Kind wären nicht rechtzeitig nach Ägypten geflohen, um den Mordanschlag des Herodes zu entkommen. Und sie wären zu früh von dort zurückgekehrt. Und sie hätten nicht gewusst, wohin sie sich nach ihrer Rückkehr hätten hinwenden sollen.

Gut, dass die Träumer auf ihre Träume gehört haben!

Gott redet auf sehr vielfältige Weise mit den Menschen. Es ist durchaus möglich, dass er sich uns durch Träume offenbart, auch wenn nicht alle Träume von Gott kommen. Hier gilt es genau hinzuschauen, allzu leicht lassen wir uns von dem verlocken, was wir hören möchten.

Aber fest steht: Der Schlaf scheint besonders offen für Gottes Wort und sein Reden zu machen. Das Unterbewusste versteht Vieles besser.

Gott nutzt auch in unserem Leben immer wieder den Schlaf und unsere Träume. Denn unser waches Leben ist oft so laut und voll, dass er sich nur schwer Gehör verschaffen kann. Wenn wir aufmerksam sind und lernen, auf unsere Träume und Gottes leises Reden zu achten, erhalten wir hilfreiche Zeichen und Hinweise und sicherlich auch Bewahrung für unser Leben. 

Gott stellt Warnschilder und Wegweiser sehr oft sehr früh auf.

Möge Gott, unser Vater, bei dir bleiben mit seiner heilenden Liebe.

Jesus Christus bewahre deinen Weg und dein Leben.

Der Heilige Geist helfe dir, die Botschaften der Träume zu erkennen.

Amen

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