Licht und Schatten

Das Leben ist Licht und Schatten. 

Vielleicht wollen dir schon zu Beginn eines neuen Jahres Sorgen und Erinnerungen die Freude  rauben. 

Und du merkst gerade wieder besonders deutlich, dass wir in keiner heilen Welt leben. 

Du vermisst einen bestimmten Menschen. 

Oder spürst in dir Zerbrochenheit und Enttäuschung. 

Du bist unsicher was die Zukunft bringt und die nächsten Tage bereit halten. 

Du verstehst nicht, wo dein Optimismus geblieben ist. 

Oder du hast keinen Plan. 

Du bist einfach nur überfordert von der Flut an Informationen. 

Kommst gerade nicht aus deinem Kopfkino heraus. 

Du fühlst  dich nicht vorbereitet und unsicher. 

Weißt nicht, wen du treffen darfst und wen nicht. 

Hast Sorge vor Einsamkeit. 


Dann akzeptiere das. 

Dann sage dir: es ist „ok.“

Verurteile dich selbst nicht für diese Gefühle und Gedanken – und verurteile andere nicht. 

Denn wir befinden uns in Zeiten, die uns nicht nur aufzeigen was wirklich zählt, sondern auch, wo unsere Grenzen liegen. 

Dann verstehe, dass traurige Tage keine misslungenen Tage sein müssen. 

Sie gehören dazu. 

Sie müssen kommen. 

Vielleicht kann es sein, dass du dir genau an diesen Tagen die ganz ernsten Fragen des Lebens stellst. 

Nach Sinn und Ziel. 

Wahrscheinlich sind es auch die Tage, an denen du innerlich wächst. 

Und Wachstum schmerzt oft wahnsinnig. 

Nimm Abschied. 

Von einem geliebten Menschen. 

Von einer verlorenen Liebe. 

Von einer traurigen Kindheit. 

Von einer Heimat. 

Von dem vergangenen Jahr. 

Lass los. 

Seufze. 

Seufzer sind die aufrichtigsten Gebete. 

Freue dich auf das, was noch kommt.

Schau auf in den Himmel. 

Was entdeckst du? 

Den Herrn des Himmels?

Jesus weiß, welche Gefühle und Gedanken dir die Freude rauben wollen. 

Welche Menschen du vermisst. 

Und er versteht all das sehr gut. 

Denn er kennt den Schmerz und die Dunkelheit dieser Welt.

Er fühlt sich vollkommen in dein Leben ein. 

Was du fühlst, wenn Traurigkeit und Panik aufsteigen, das fühlt auch Gott. 

Nicht eine deiner Tränen geht bei ihm verloren. 

Er bleibt. 

Bis zur letzten Träne.

Wage an Trost zu glauben, noch ehe du ihn erfährst. 

Vertraue darauf, dass es gut wird. 

Und wenn es nicht gut wird, dann sei gewiss, dass sich die Dinge doch auf eine wundersame Weise ordnen werden. 

Du bist hilflos, aber nicht verlassen. 

Du bist machtlos, aber nicht vergessen.

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